Querung im Rittweg (Hirschau) verbessert
Meldung vom 25.03.2026

Wer auf dem Neckartal-Radweg zwischen Rottenburg und Hirschau unterwegs ist, spürt den Unterschied sofort: Die bislang holprige Querung im Rittweg in Hirschau gehört der Vergangenheit an. Die Stadtverwaltung hat die Bordsteinkanten dort abgesenkt und den Übergang damit deutlich komfortabler und sicherer gestaltet.
Wo bislang erhöhte Kanten für spürbare Erschütterungen sorgten, bietet die Querung nun ein wesentlich angenehmeres Überfahren. Die Bordsteine wurden barrierearm abgesenkt; eine geringe Restkante bleibt erhalten, damit der Übergang für Menschen mit Sehbeeinträchtigung weiterhin gut ertastbar ist. Zusätzlich wurde die Anschlussfläche neu asphaltiert und geglättet.
Damit verschwindet auch der bisher oft als störend empfundene „Kantenschlag“. Besonders für Radfahrende mit Gepäck, Nutzerinnen und Nutzer von Lastenrädern oder Kinderanhängern sowie für Menschen im Rollstuhl oder mit Rollator war dieser bislang deutlich zu spüren.
Die Verbesserung bringt gleich mehrere Vorteile mit sich: Das Sturzrisiko beim Auf- und Abfahren sinkt, Fahrräder, E-Bikes und Gepäck werden weniger erschüttert und der Fahrkomfort steigt spürbar. Ergänzend sorgen neue Markierungen dafür, dass die Vorfahrtsregelung nun klarer erkennbar ist.
Der Neckartal-Radweg ist weit mehr als eine touristische Fernroute. Er ist zugleich eine wichtige Alltagsverbindung für Pendelnde, Schülerinnen und Schüler sowie den Freizeitverkehr. Was auf den ersten Blick wie eine kleine bauliche Maßnahme erscheint, entfaltet deshalb eine große Wirkung. Gerade auf stark genutzten Routen sind es oft solche Details, die darüber entscheiden, wie sicher, attraktiv und komfortabel Radverkehr wahrgenommen wird.
