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Stadtfriedhof

Hier liegen Persönlichkeiten wie Ludwig Uhland, Friedrich Hölderlin, Hans Küng und Walter Jens begraben, unzählige Historiker, Politiker, Geistliche und Professoren der Universität Tübingen fanden hier ihre letzte Ruhestätte: Der denkmalgeschützte Stadtfriedhof mit seinem prächtigen Baumbestand ist ein einzigartiger Ort inmitten Tübingens.

Eine Tübinger Besonderheit sind Pflegepatenschaften für historische Gräber, mit denen sich Bürgerinnen und Bürger bereits zu Lebzeiten eine Grabstätte mit bestehender Grabausstattung für den eigenen Todesfall reservieren können. Auf dem Stadtfriedhof werden ausschließlich Wahlgrabstätten angeboten. Inzwischen sind alle Erdbestattungsgräber reserviert, sodass derzeit nur Grabstätten für Urnenbeisetzungen verfügbar sind.

Im ehemaligen Aufseherhaus auf dem Stadtfriedhof ist im Erdgeschoss das Museum Stadtfriedhof mit der Dauerausstellung „Tod und Erinnerung“ eingerichtet. Sie beschäftigt sich mit der Geschichte des Stadtfriedhofs, zeigt ein Modell des Friedhofs, stellt exemplarisch Persönlichkeiten vor, die dort begraben sind und erläutert Formen der Trauerkultur. Ein eigener Rechercheraum widmet sich Menschen, die Opfer des NS-Regimes waren und zwischen 1933 und 1945 auf dem Gräberfeld X begraben wurden.

Einen audio-visuellen Rundgang zu berühmten Grabstätten auf dem Stadtfriedhof bietet die mobile Anwendung „Wo sie ruhen“. Die Friedhofsverwaltung bietet regelmäßig Führungen auf dem Stadtfriedhof an.

Steckbrief

  • Größe: 30.439 Quadratmeter
  • Haupteingang Gmelinstraße, Nebeneingang Wildermuthstraße
  • Bushaltestellen: Brunsstraße, Hölderlinstraße
  • Parkmöglichkeiten: Parkplätze am „Kupferbau“ und entlang des Friedhofs
  • Kapelle (60 Sitzplätze)
  • Anschrift: Gmelinstraße 20