<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0">
<channel>
        <title>Pressemitteilungen Tübingen</title>
        <link>/2026-05-20/presse</link>
        <description>Pressemitteilungen der Universitätsstadt Tübingen</description>
        <language>de</language>
        <copyright>Universitätsstadt Tübingen</copyright>
        <ttl>30</ttl>
   
    
   
    
   
    
   
    
   
    
   
    
   
    
   
    
   
    
   
    
   
    
   
    
   
    
   
    
   
    
   
    


<item>
        <title>Nature Writing im Hölderlinturm: Buchpräsentation und Lesung am 3. Juni</title>
        <link>/2026-05-20/1620/47240.html</link>
        <description>&lt;p&gt;Der Hölderlinturm lädt im Rahmen seiner Nature-Writing-Reihe zu einer Buchpräsentation der von Prof. Dr. Evi Zemanek herausgegebenen Anthologie „natur/ver/dichten“ ein. Zudem lesen die Dichter_innen Karin Fellner und Ron Winkler aus ihren Beiträgen. Moderiert wird der Abend von Prof. Dr. Evi Zemanek und Nancy Hünger. Die Veranstaltung findet statt&lt;/p&gt;
 
 &lt;p&gt;&lt;strong&gt;am Mittwoch, 3. Juni 2026, 18.30 Uhr,&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;strong&gt;im Museumsgarten des Hölderlinturms, Bursagasse 6.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Der Eintritt beträgt fünf Euro, ermäßigt drei Euro. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Bei schlechtem Wetter findet die Lesung im Hölderlinturm statt.&lt;/p&gt;
 
 &lt;p&gt;Wie entsteht ein „Naturgedicht“ und gibt es dieses Genre überhaupt noch im Anthropozän, in dem wir in menschengemachten Umwelten leben? In der Anthologie „natur/ver/dichten“ zeigen renommierte Lyriker_innen je ein Gedicht in der Erstfassung und in verschiedenen Überarbeitungsstadien, um direkte Einblicke in die Arbeit am „Naturtext“ zu gewähren. Begleitend geben sie in kurzen Kommentaren Auskunft über den Entstehungsprozess.&lt;/p&gt;
 
 &lt;p&gt;Evi Zemanek ist Professorin für Neuere deutsche Literaturwissenschaft mit den Schwerpunkten Gegenwartsliteratur, Medienkomparatistik und Literaturökologie/Ecocriticism an der Universität Tübingen. Karin Fellner hat Literaturwissenschaft studiert und arbeitet als Autorin, Lyrikvermittlerin und Schreibcoach. Ihre Gedichte wurden mehrfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem Lyrikpreis der Südpfalz (2024). Ron Winkler ist als Lyriker und Übersetzer tätig. Seinen aktuellen Gedichtband „Unterwegs in der Verformung” hat er 2024 veröffentlicht.&lt;/p&gt;
 
 &lt;p&gt;Nature Writing ist vor allem im angloamerikanischen Raum ein bekanntes literarisches Genre. Im Mittelpunkt stehen persönliche literarische Auseinandersetzungen mit Landschaften, Umwelt und Naturerfahrungen. Die Reihe im Hölderlinturm stellt deutschsprachige Vertreter_innen des Genres vor und knüpft dabei auch an Friedrich Hölderlin an.&lt;/p&gt;
 
 &lt;p&gt;Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Studio Literatur und Theater und dem Deutschen Seminar der Universität Tübingen statt. Sie wird gefördert aus Landesmitteln der Arbeitsstelle für literarische Museen, Archive und Gedenkstätten in Baden-Württemberg.&lt;/p&gt;
 
 &lt;p&gt;&lt;a href="http://www.hoelderlinturm.de/"&gt;www.hoelderlinturm.de&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
        <guid>/2026-05-20/1620/47240.html</guid>
        <pubDate>Tue, 19 May 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
    </item><item>
        <title>Lösungen für den Erhalt des Wissenschaftsstandorts Tübingen werden geprüft</title>
        <link>/2026-05-20/1620/47232.html</link>
        <description>&lt;p&gt;Die Universitätsstadt Tübingen und die BioNTech SE haben in den vergangenen Tagen erste Gespräche über die Zukunft des Wissenschaftsstandorts Tübingen geführt. Es bleibt bei der Entscheidung, dass sich BioNTech Ende 2027 vollständig aus Tübingen zurückziehen wird. Das Unternehmen wird die Universitätsstadt Tübingen indes aktiv dabei unterstützen, bestehende Perspektiven für Forschung, Entwicklung und die Nutzung der bestehenden Infrastruktur am Standort Tübingen zu erhalten und weiterzuentwickeln.&lt;/p&gt;
 
 &lt;p&gt;Oberbürgermeister Boris Palmer und BioNTech-Vorstand Dr. Sierk Poetting betonten die vertrauensvolle Gesprächsatmosphäre und vereinbarten für die kommenden Wochen einen konstruktiven Austausch. Ziel der Gespräche wird sein, das enorme Potenzial Tübingens mit seinem international renommierten RNA-Forschungsumfeld, den Universitäten, den Kliniken sowie den vorhandenen technologischen Anlagen bestmöglich zu nutzen.&lt;/p&gt;
 
 &lt;p&gt;„Dass Biontech Kosten und Produktionskapazitäten abbauen muss, ist nachvollziehbar, aber für Tübingen eine sehr ernste Nachricht. Umso wichtiger ist es jetzt, den Blick nach vorne zu richten, was Forschungskompetenz und damit einhergehende Beschäftigungsmöglichkeiten am Standort Tübingen angeht“, so Oberbürgermeister Palmer.&lt;/p&gt;
 
 &lt;p&gt;Im Rahmen der Gespräche soll ausgelotet werden, wie bestehende Kompetenzen, Infrastrukturen und wissenschaftliche Netzwerke in Tübingen sinnvoll gestärkt werden können. Dazu gehört auch die Frage, ob und wie die hochmoderne Produktionsanlage von CureVac gegebenenfalls künftig genutzt werden kann.&lt;/p&gt;
 
 &lt;p&gt;Ebenso soll darüber gesprochen werden, wie die Universitätsstadt Tübingen innovativen Ausgründungen im RNA-Bereich bestmöglich unter die Arme greifen kann. Die Stadt ist bestrebt, einem Innovations- und Forschungs-Hub den Weg zu ebnen, der gemeinsam mit Partnern aus Wissenschaft, Wirtschaft und öffentlicher Hand weiterentwickelt werden könnte. BioNTech wird prüfen, ob und wenn ja, wie es auf sinnvolle Weise Anschubhilfe für einen solchen Hub leisten kann.&lt;/p&gt;</description>
        <guid>/2026-05-20/1620/47232.html</guid>
        <pubDate>Mon, 18 May 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
    </item><item>
        <title>Erdbeertag auf dem Tübinger Wochenmarkt am 22. Mai</title>
        <link>/2026-05-20/1620/47233.html</link>
        <description>&lt;p&gt;Was ist rot, klein und schmeckt gut? Erdbeeren! Auf dem Tübinger Wochenmarkt findet auch in diesem Jahr ein Aktionstag rund um die beliebte Frucht statt. Der Markt findet statt&lt;/p&gt;
 
 &lt;p&gt;&lt;strong&gt;am Freitag, 22. Mai 2026, 9 bis 12.30 Uhr,&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;strong&gt;auf dem Marktplatz und Holzmarkt.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen. Die baden-württembergische Erdbeerkönigin Martha kommt zu Besuch. Außerdem gibt es einen Erdbeerprobierstand.&lt;/p&gt;
 
 &lt;p&gt;Der Tübinger Wochenmarkt findet immer montags, mittwochs und freitags von 7 bis 13 Uhr auf dem Markplatz und dem Holzmarkt statt. Jeden Samstag von 8 bis 13 Uhr schlagen die Marktbe-schicker_innen ihre Stände rund um die Jakobuskirche auf.&lt;/p&gt;
 
 &lt;p&gt;&lt;a href="/2026-05-20/7.html#/12454"&gt;www.tuebingen.de/wochenmarkt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
        <guid>/2026-05-20/1620/47233.html</guid>
        <pubDate>Mon, 18 May 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
    </item><item>
        <title>Tübinger Haushalt 2026 ist genehmigt – haushaltswirtschaftliche Sperre tritt in Kraft</title>
        <link>/2026-05-20/1620/47234.html</link>
        <description>&lt;p&gt;Das Regierungspräsidium Tübingen hat den vom Gemeinderat am 29. Januar 2026 verabschiedeten Haushalt für das laufende Jahr genehmigt. Er hat ein Gesamtvolumen von rund 449 Millionen Euro. Das Defizit im Ergebnishaushalt beläuft sich auf minus 6,3 Millionen Euro.&lt;/p&gt;
 
 &lt;p&gt;„Dass der Haushalt in diesem Jahr fünf Monate früher als 2025 in Kraft treten kann, ist eine sehr gute Nachricht für Tübingen. Die Genehmigung ermöglicht es uns, viele wichtige Vorhaben jetzt umzusetzen“, sagt Oberbürgermeister Boris Palmer. Dazu gehören unter anderem verschiedene notwendige Bauarbeiten im Stadtgebiet, die nun noch vor der Sommerpause beginnen können.&lt;/p&gt;
 
 &lt;p&gt;Kernstück des Tübinger Haushalts sind Kürzungen in allen Budgets um im Schnitt rund acht Prozent. Wie sie die geforderten Einsparungen erbringen, entscheiden die Fachbereiche und Stabsstellen selbst. Dies gibt den Fachämtern die Möglichkeit und zugleich die Pflicht, ihre Ausgaben nach Wirkung und Effizienz zu bewerten und zu priorisieren.&lt;/p&gt;
 
 &lt;p&gt;„Dass wir uns auf diese Weise die kommunale Handlungsfähigkeit erhalten konnten, ist dem Haushaltsbeschluss durch den Gemeinderat zu verdanken, der mit viel Vertrauen an die Arbeit der Stadtverwaltung verbunden war“, betont Palmer. Die Stadtverwaltung informiert den Gemeinderat regelmäßig über die geplanten und umgesetzten Konsolidierungsmaßnahmen.&lt;/p&gt;
 Um sicherzustellen, dass das geplante Haushaltsdefizit nicht überschritten wird, hat Oberbürgermeister Boris Palmer direkt nach der Genehmigung des Haushalts eine haushaltswirtschaftliche Sperre angeordnet. Dadurch sind weiterhin nur diejenigen Ausgaben zulässig, die notwendig sind, um Pflichtaufgaben oder rechtliche Verpflichtungen zu erfüllen oder den Dienstbetrieb aufrechtzuerhalten. Vakante Stellen werden in der Regel frühestens nach sechs Monaten nachbesetzt.</description>
        <guid>/2026-05-20/1620/47234.html</guid>
        <pubDate>Mon, 18 May 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
    </item><item>
        <title>Kostenloser Vortrag zum Thema Photovoltaik am 21. Mai</title>
        <link>/2026-05-20/1620/47228.html</link>
        <description>&lt;p&gt;Mit den länger werdenden Tagen rückt die Nutzung von Sonnenenergie wieder stärker in den Fokus. Ein kostenloser Vortrag der Agentur für Klimaschutz Kreis Tübingen informiert darüber, wie sich diese Energie mithilfe von Photovoltaikanlagen in Strom umwandeln lässt. Die Veranstaltung findet statt&lt;/p&gt;
 
 &lt;p&gt;&lt;strong&gt;am Donnerstag, 21. Mai 2026, 19.30 Uhr, &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;strong&gt;im Stadtteiltreff Herrlesberg, Stäudach 88.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
 
 &lt;p&gt;Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Es ist keine Anmeldung erforderlich.&lt;/p&gt;
 
 &lt;p&gt;Im Mittelpunkt stehen zentrale Fragen rund um Planung, Kosten und Umsetzung von Photovoltaikanlagen: Welche Investitionen sind notwendig? Was ist bei der Installation zu beachten? Und wie funktioniert die Einspeisevergütung? Antworten auf diese und weitere Fragen gibt Felix Schneider von der Agentur für Klimaschutz Kreis Tübingen.&lt;/p&gt;
 
 &lt;p&gt;Die Veranstaltung ist Teil der Klimaschutzkampagne „Tübingen macht blau“ und wird in Kooperation mit der Agentur für Klimaschutz Kreis Tübingen durchgeführt.&lt;/p&gt;
 &lt;a href="http://www.tuebingen-macht-blau.de/termine"&gt;www.tuebingen-macht-blau.de/termine&lt;/a&gt;</description>
        <guid>/2026-05-20/1620/47228.html</guid>
        <pubDate>Fri, 15 May 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
    </item><item>
        <title>Jugendgemeinderat tagt am 22. Mai</title>
        <link>/2026-05-20/1620/47229.html</link>
        <description>&lt;p&gt;In seiner nächsten Sitzung beschäftigt sich der Jugendgemeinderat mit der Planung eigener Veranstaltungen und Projekte. Themen sind eine Fotoausstellung auf dem ZOB-Gelände, eine Kooperation mit dem Integrationsrat zur Fußball-Weltmeisterschaft und eine Info-Veranstaltung zum Thema Wehrpflicht. Außerdem berät das Gremium darüber, ob und wie sich der Jugendgemeinderat an der Eröffnung des Spiel- und Sportplatzes im Anlagenpark sowie am Ract!-Festival beteiligt.&lt;/p&gt;
 
 &lt;p&gt;Die öffentliche Sitzung findet statt&lt;/p&gt;
 
 &lt;p&gt;&lt;strong&gt;am Freitag, 22. Mai 2026, 16.30 Uhr,&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;strong&gt;im Technischen Rathaus, Sitzungssaal im 4. Stock.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
 
 &lt;p&gt;Dazu sind alle Interessierten herzlich eingeladen.&lt;/p&gt;
 
 &lt;p&gt;Der Jugendgemeinderat ist die politische Vertretung aller Tübinger Jugendlichen. Er hat 20 Mitglieder und wird alle zwei Jahre von allen Zwölf- bis 18-Jährigen gewählt, die in Tübingen wohnen oder zur Schule gehen.&lt;/p&gt;
 
 &lt;p&gt;&lt;a href="http://www.jgr-tuebingen.de"&gt;www.jgr-tuebingen.de&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
        <guid>/2026-05-20/1620/47229.html</guid>
        <pubDate>Fri, 15 May 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
    </item><item>
        <title>Fahrradtour zum Entsorgungszentrum Dußlingen am 20. Mai</title>
        <link>/2026-05-20/1620/47219.html</link>
        <description>&lt;p&gt;Im Rahmen des Stadtradeln-Wettbewerbs bietet die städtische Stabsstelle Umwelt- und Klimaschutz eine weitere Fahrradtour an. Diesmal führt die Route zum Entsorgungszentrum Dußlingen. Die Tour startet&lt;/p&gt;
 
 &lt;p&gt;&lt;strong&gt;am Mittwoch, 20. Mai 2026, 13.45 Uhr,&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;strong&gt;Treffpunkt: wird bei Anmeldung bekannt gegeben. &lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
 
 &lt;p&gt;Dazu sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Eine Anmeldung ist erforderlich bis Dienstag, 19. Mai, per E-Mail an &lt;a href="mailto:umwelt-klimaschutz@tuebingen.de"&gt;umwelt-klimaschutz@tuebingen.de&lt;/a&gt; oder telefonisch unter 07071 204-1800. Der Treffpunkt wird bei der Anmeldung bekanntgegeben. Maximal können 15 Personen teilnehmen.&lt;/p&gt;
 
 &lt;p&gt;Die circa acht Kilometer lange Fahrradtour dauert etwa 30 Minuten und führt über Nebenstraßen und Fahrradwege direkt nach Dußlingen zum Wertstoffhof. In der Anlage des Zweckverbands Abfallverwertung (ZAV) werden Wertstoffe und Abfälle aus den Landkreisen Reutlingen und Tübingen angenommen. Hier landen Papier und Kartonagen, Elektrogeräte, Restmüll und Sperrmüll, Fenster, Holz, Teppichböden und Textilien, Kühl- und Gefriergeräte und andere Problemstoffe, die verwertet oder fachlich entsorgt werden. Beim Wertstoffhof gibt es eine kostenlose Führung mit Julius Regelmann vom Zweckverband Abfallverwertung.&lt;/p&gt;
 
 &lt;p&gt;Nadja Flad von der städtischen Stabsstelle Umwelt- und Klimaschutz leitet die Radtour. Die Rückfahrt erfolgt individuell.&lt;/p&gt;
 
 &lt;p&gt;Das Angebot ist kostenlos. Für die Teilnahme ist ein verkehrssicheres Fahrrad notwendig. Das Tragen eines Helms sowie das Mitführen einer gefüllten Wasserflasche werden empfohlen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;a href="http://www.tuebingen-macht-blau.de/stadtradeln"&gt;www.tuebingen-macht-blau.de/stadtradeln&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
        <guid>/2026-05-20/1620/47219.html</guid>
        <pubDate>Wed, 13 May 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
    </item><item>
        <title>Städtischer Blumenschmuck: Tübingen blüht wieder auf</title>
        <link>/2026-05-20/1620/47227.html</link>
        <description>&lt;p&gt;Leuchtend blaue, violette Petunien in Kontrast dazu Süßkartoffel sowie weiße Geranien neben einer Salbei-Neuheit zaubern ein besonderes Farbspiel in den städtischen Blumenschmuck und lassen Tübingen und seine Teilorte erstrahlen. Die rund 200 Blumenkästen und 18 Blumenampeln hängen ab Montag, 18. Mai 2026, in Tübingen auf der Neckarbrücke, in der Ammergasse, am Markplatzbrunnen, an der Silberburg und in der Haaggasse. Außerdem in den Teilorten Bebenhausen, Weilheim, Kilchberg, Unterjesingen, Pfrondorf und Hagelloch an den Rathäusern. In Hirschau und Bühl wird der Blumenschmuck entlang der Ortsdurchfahrt durch Spenden finanziert, selbst gegossen und gepflegt.&lt;/p&gt;
 
 &lt;p&gt;Wie im vergangenen Jahr gibt es aufgrund der Haushaltskonsolidierungsmaßnahmen keinen Blumenschmuck am Nonnenhaus, am Holzmarkt, in der Pfleghofstraße, am Haagtor und in Derendingen. Auch in den Teilorten wird nur an den Rathäusern Blumenschmuck angebracht. Der rein insekten- und bienenfreundliche Blumenschmuck, der am Nonnenhaus und in der Ammergasse hing, entfällt – wie bereits im vergangenen Jahr – komplett.&lt;/p&gt;
 
 &lt;p&gt;Verschiedene Blautöne, Orange, Rot und Lila: Das sind die vorherrschenden Farben in diesem Jahr. Die Pflanzen tragen klangvolle Namen wie Mehlsalbei (Salvia farinacea), Pfennigkraut (Lysimachia), Lampenputzergras (Pennisetum setaceum) oder Schnappmäulchen (Torenia large blue) und Fleißiges Lieschen (&lt;em&gt;Impatiens walleriana&lt;/em&gt; 'Vitara Violett'). Damit der Blumenschmuck bis in den Herbst hinein prächtig blüht, gießen die Stadtgärtnerinnen und Stadtgärtner die Pflanzen je nach Bedarf und pflegen sie regelmäßig.&lt;/p&gt;
 
 &lt;p&gt;Die Bietergemeinschaft der Tübinger Gärtnereien bestehend aus den Gärtnereien Kaipf, Schmid, Stephan, und Vollmer pflanzt den Blumenschmuck jedes Jahr ehrenamtlich. Dafür ist im Vorfeld viel Arbeit nötig: Die Gärtnereien Kaipf und Stephan planen und kultivieren den Blumenschmuck vor – immer eine Mischung aus Neuheiten und insekten- und bienenfreundlichen konventionellen Blumen. In diesem Jahr haben sich die Gärtnereien zusammen mit den Stadtgärtnerinnen und Stadtgärtnern circa einen Monat bevor der Schmuck aufgehängt wird, im Gewächshaus der Gärtnerei Schmid getroffen und die Gefäße angepflanzt. Bis sie aufgehängt werden, befinden sie sich in beheizbaren Foliengewächshäusern, um sie an die Bedingungen im Freien zu gewöhnen.&lt;/p&gt;
 
 &lt;p&gt;Eine Übersicht aller Blumenarten in diesem Jahr gibt es in Kürze auf der städtischen Internetseite.&lt;/p&gt;
 
 &lt;p&gt;&lt;a href="/2026-05-20/blumenschmuck"&gt;www.tuebingen.de/blumenschmuck&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
        <guid>/2026-05-20/1620/47227.html</guid>
        <pubDate>Wed, 13 May 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
    </item><item>
        <title>Tübingen würdigt Verkehrsminister Winfried Hermann zum Ende seiner Amtszeit</title>
        <link>/2026-05-20/1620/47211.html</link>
        <description>&lt;p&gt;Mit einem Eintrag ins Goldene Buch der Universitätsstadt Tübingen hat sich der baden-württembergische Verkehrsminister Winfried Hermann im Tübinger Rathaus aus seinem Amt verabschiedet. Es war der letzte offizielle Termin seiner 15-jährigen Amtszeit. Oberbürgermeister Boris Palmer würdigte den Minister dabei für seine großen Verdienste um Stadt und Region und nutzte die Gelegenheit, ihm ein Dokument für einen Antrag auf Landesförderung von 22 Millionen für die Elektrifizierung des TüBus mitzugeben.&lt;/p&gt;
 
 &lt;p&gt;OB Boris Palmer betonte, Tübingen sei Minister Hermann zu besonderem Dank verpflichtet – insbesondere für drei wegweisende Leistungen in der Verkehrs- und Infrastrukturpolitik. An erster Stelle hob OB Palmer Hermanns Engagement für die Regional-Stadtbahn Neckar-Alb hervor. Durch die von ihm verbesserte Landesförderung regionaler Schienenprojekte sei es gelungen, den kommunalen Finanzierungsanteil für die Regional-Stadtbahn Neckar-Alb etwa zu halbieren. Dies entspreche einer zusätzlichen Förderung in dreistelliger Millionenhöhe durch das Land und habe die Realisierung des Projekts entscheidend vorangebracht.&lt;/p&gt;
 
 &lt;p&gt;Als zweite große Leistung würdigte Palmer die grundlegende Neugestaltung des Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes. Erst dadurch seien erhebliche Landesmittel für den Ausbau des Radverkehrs verfügbar geworden. Besonders bedeutsam sei gewesen, dass diese Landesförderung unbürokratisch mit Bundesmitteln kombiniert werden konnte. So habe Tübingen für Radbrücken und Radtunnel Förderquoten von bis zu 90 Prozent erreichen können – eine wesentliche Voraussetzung für den Bau dieser Infrastruktur.&lt;/p&gt;
 
 &lt;p&gt;Drittens verwies Palmer auf die unmittelbar bevorstehende Förderung für den neuen elektrifizierten Busbetriebshof des Tübinger Stadtverkehrs. Für das Projekt steht eine Förderzusage des Landes über 22 Millionen Euro kurz vor der Bewilligung. Die letzte noch fehlende Voraussetzung, die Baugenehmigung, überreichte Palmer dem Minister persönlich in Kopie – verbunden mit der Hoffnung, dass Hermann noch an seinem letzten Amtstag die Förderbewilligung unterzeichnen werde. Mit dem Projekt sollen unter anderem Elektroladestationen für den Ausbau des emissionsfreien Busverkehrs geschaffen werden.&lt;/p&gt;
 
 &lt;p&gt;Minister Hermann zeigte sich von dem Empfang und der Würdigung persönlich bewegt. In seinem Eintrag ins Goldene Buch schrieb er mit grüner Ministertinte: „Danke der Universitätsstadt Tübingen! Ich habe hier erfolgreich studiert, gut gelebt, ich durfte die Stadt fast 13 Jahre im Bundestag vertreten! Gerne habe ich die Entwicklung zur nachhaltigen Vorzeigestadt unterstützt!“ Der Eintrag unterstreicht die langjährige persönliche und politische Verbundenheit des Ministers mit der Universitätsstadt.&lt;/p&gt;</description>
        <guid>/2026-05-20/1620/47211.html</guid>
        <pubDate>Tue, 12 May 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
    </item><item>
        <title>Schätze im Depot: Führung zu Lotte Reinigers künstlerischem und privaten Nachlass am 21. Mai</title>
        <link>/2026-05-20/1620/47212.html</link>
        <description>&lt;p&gt;Das Stadtmuseum Tübingen beherbergt in seinem Depot im Theodor-Haering-Haus den Nachlass der Scherenschnittkünstlerin und Filmpionierin Lotte Reiniger. Er setzt sich aus vielen künstlerischen, schriftlichen und privaten Objekten zusammen. Anlässlich der aktuellen Ausstellung „Der erste Trickfilm! 100 Jahre Abenteuer des Prinzen Achmed“ lädt der Freundeskreis des Stadtmuseums zu einer Führung durch den Nachlass im Museums-Depot ein&lt;/p&gt;
 
 &lt;p&gt;&lt;strong&gt;am Donnerstag, 21. Mai 2026, 18 Uhr, &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;strong&gt;Theodor-Haering-Haus, Neckarhalde 31. &lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
 
 &lt;p&gt;Dazu sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.&lt;/p&gt;
 
 &lt;p&gt;Beim Rundgang mit Dr. Evamarie Blattner, Kuratorin der Lotte Reiniger-Ausstellung, besteht die einmalige Möglichkeit, einige besondere Objekte, die nicht der Öffentlichkeit präsentiert werden, aus direkter Nähe anzuschauen und von den vielen Themen, die sich bei der Übernahme eines so bekannten Nachlasses ergeben, zu erfahren. Die Veranstaltung klingt bei einem Glas Sekt oder Saft im Garten der Museumsvilla aus.&lt;/p&gt;
 
 &lt;p&gt;Die Veranstaltung ist Teil der Tübinger Stadtgespräche des Freundeskreises des Stadtmuseums. In den Stadtgesprächen wird besprochen und diskutiert, was in der Stadt und im Museum gerade wichtig ist. Die Führung durch das Depot ergänzt die Ausstellung „Der erste Trickfilm! 100 Jahre Abenteuer des Prinzen Achmed“, die bis zum 14. Februar 2027 im Stadtmuseum zu sehen ist.&lt;/p&gt;
 &lt;a href="http://www.stadtmuseum-tuebingen.de"&gt;www.stadtmuseum-tuebingen.de&lt;/a&gt;</description>
        <guid>/2026-05-20/1620/47212.html</guid>
        <pubDate>Tue, 12 May 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
    </item><item>
        <title>Podium zur Bildungsgerechtigkeit am 21. Mai</title>
        <link>/2026-05-20/1620/47213.html</link>
        <description>&lt;p&gt;Bildungserfolg hängt in Deutschland weiterhin stark von sozioökonomischen Faktoren wie sozialer Herkunft, Einkommen und Bildungsnähe im Elternhaus ab. Diese Ungleichheiten entstehen nicht zufällig, sondern sind strukturell verankert. Vor diesem Hintergrund laden das Interkulturelle Netzwerk Elternbildung Tübingen (INET) und die Universität Tübingen zum Podium „Bildungsgerechtigkeit – Ein Auftrag. Chancen, Herausforderungen und Perspektiven“ ein. Es findet statt&lt;/p&gt;
 
 &lt;p&gt;&lt;strong&gt;am Donnerstag, 21. Mai 2026, 18 bis 20 Uhr,&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;strong&gt;in der Hans-Küng-Gemeinschaftsschule.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
 
 &lt;p&gt;Dazu sind alle Interessierten herzlich eingeladen.&lt;/p&gt;
 
 &lt;p&gt;Es begrüßt die städtische Integrationsbeauftragte Miriban Şahin. Danach führen Lâle Tipieser, INET-Projektleitung, und Matthias Bornemann vom Tübinger Forum zu sozialen Resonanzen gesellschaftlicher Krisenerfahrungen der Universität Tübingen (TüforK) ins Thema ein. Die Podiumsgäste sind Mohamed Amar-Bahida und Charlotte Gauggel (Jugendgemeinderat), Vasiliki Koutsoumaraki (INET-Elternbegleitung), Martin Schall (Schulleitung Geschwister-Scholl-Schule), Fotini Zgouros (Bereichsleitung Kitas bei der städtischen Fachabteilung Kindertagesbetreuung), Carolin Löffler (städtische Familienbeauftragte) und Prof. Dr. Marcus Syring (Schulpädagogik, Universität Tübingen). Es moderiert Anni Schlumberger vom Verein Allianz für Beteiligung.&lt;/p&gt;
 
 &lt;p&gt;Im Mittelpunkt des Abends steht die Frage, wie Bildung gerechter gestaltet werden kann und welche strukturellen Veränderungen notwendig sind, damit alle Kinder und Jugendlichen unabhängig von ihrer sozialen Herkunft gleiche Chancen erhalten. Gemeinsam sollen Herausforderungen benannt und praxisnahe Ansätze für mehr Bildungsgerechtigkeit diskutiert werden. Die Zuhörer_innen sind herzlich eingeladen, sich an der Diskussion zu beteiligen.&lt;/p&gt;
 
 &lt;p&gt;„Bildung darf nicht davon abhängen, aus welchem Elternhaus ein Kind kommt. Wir möchten Räume schaffen, in denen unterschiedliche Erfahrungen sichtbar werden und gemeinsam Lösungen entwickelt werden können“, sagt Lâle Tipieser, INET-Projektleitung.&lt;/p&gt;</description>
        <guid>/2026-05-20/1620/47213.html</guid>
        <pubDate>Tue, 12 May 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
    </item><item>
        <title>Ausstellung „Bed Movements“ in der Kulturhalle mit Vernissage am 21. Mai</title>
        <link>/2026-05-20/1620/47214.html</link>
        <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Ausstellung „Bed Movements“ in der Kulturhalle mit Vernissage am 21. Mai&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
 
 &lt;p&gt;Mit großformatigen Installationen, Sound und Zeichnungen geht Leonie Klöpfer dem Krankenhausbett in der Ausstellung „Bed Movements“ in der Kulturhalle Tübingen nach. Die Vernissage findet statt&lt;/p&gt;
 
 &lt;p&gt;&lt;strong&gt;am Donnerstag, 21. Mai 2026, 19 Uhr, &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;strong&gt;in der Kulturhalle Tübingen, Nonnengasse 19.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.&lt;/p&gt;
 
 &lt;p&gt;Das Krankenhausbett, oft der privateste und intimste Ort der Patient_innen, steht unter ständiger Beobachtung von Ärzt_innen, Pflegekräften und Angehörigen. Doch der Blick ist kein einseitiger: Auch aus dem Bett heraus wird beobachtet. Der Blick wandert durch den Raum, folgt Bewegungen im Zimmer oder streift über die Decke.&lt;/p&gt;
 
 &lt;p&gt;Leonie Klöpfer setzt sich in ihrer künstlerischen Arbeit mit dem (metaphorischen) Heilen von Wunden und Verletzungen auseinander und erforscht in Textrecherchen, Befragungen und Kollaborationen mit Expert_innen, wie sich Verletzen und Heilen beeinflussen. Diese Recherchen werden dann in raumgreifende Installationen, architektonische Interventionen und Zeichnungen übersetzt.&lt;/p&gt;
 
 &lt;p&gt;Klöpfer studierte an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart in der Klasse für Installation bei Prof. Birgit Brenner und Germanistik an der Universität Stuttgart. Nach dem Diplom 2024 erhielt sie das Landesgraduiertenstipendium des Landes Baden-Württemberg. Ihre Arbeiten wurden in Solo- und Gruppenshows unter anderem im Haus der katholischen Kirche, in der Staatsgalerie Stuttgart und im Künstlerhaus Stuttgart gezeigt.&lt;/p&gt;
 
 &lt;p&gt;Die Ausstellung ist vom 22. Mai bis 21. Juni 2026 in der Kulturhalle zu sehen. Am Donnerstag und Freitag 17 bis 20 Uhr, Sonntag 14 bis 17 Uhr.&lt;/p&gt;
 
 &lt;p&gt;&lt;a href="/2026-05-20/kulturhalle"&gt;www.tuebingen.de/kulturhalle&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
        <guid>/2026-05-20/1620/47214.html</guid>
        <pubDate>Tue, 12 May 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
    </item><item>
        <title>Eichenprozessionsspinner werden bekämpft</title>
        <link>/2026-05-20/1620/47190.html</link>
        <description>&lt;p&gt;Auch in diesem Jahr werden in den kommenden Wochen in ausgewählten Bereichen Eichen mit einem Mittel gespritzt, um einer starken Vermehrung des Eichenprozessionsspinners vorzubeugen. Zum Einsatz kommt das Biozid „Foray ES“, das zum Gesundheitsschutz und zur Bekämpfung schädlicher Raupen auf öffentlichen Flächen eingesetzt wird. Zu den rund 50 Standorten, an denen die Raupen des Eichenprozessionsspinners bekämpft werden, gehören Spiel- und Sportplätze, Baumbestände in Schulhofnähe und andere öffentliche Straßen und Wege. Während der Spritzung werden die betroffenen Bereiche abgesperrt. Nach dem Antrocknen der Behandlungslösung ist das Umfeld der Eichen wieder voll nutzbar.&lt;/p&gt;
 
 &lt;p&gt;Der Erfolg der Spritzung hängt von mehreren Faktoren ab: Gespritzt werden kann erst, wenn die&lt;br /&gt;
 Eichenblätter genügend ausgetrieben haben. Das Mittel muss zudem im ersten oder zweiten Lar-&lt;br /&gt;
 venstadium der Tiere eingesetzt werden. Das ist, abhängig von der Witterung, Mitte bis Ende des&lt;br /&gt;
 Frühlings der Fall. Optimal sind trockene, warme und windstille Tage während und nach der Spritzung. Das Mittel wirkt besonders zielgerichtet und ist als ungefährlich für Bienen eingestuft.&lt;/p&gt;
 
 &lt;p&gt;&lt;strong&gt;Gefährdung für den Menschen durch Eichenprozessionsspinner&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 Ab der dritten Raupengeneration bilden die Tiere Gifthaare aus, die das Eiweißgift Thaumetopein&lt;br /&gt;
 enthalten. Die Gifthaare können bis zu 100 Meter weit mit dem Wind verweht werden. Sie können zu Entzündungen der Haut, der Augen oder der oberen Luftwege führen.&lt;/p&gt;
 
 &lt;p&gt;&lt;strong&gt;Über Eichenprozessionsspinnerraupen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 Der Eichenprozessionsspinner ist ein grau-brauner, bis zu 30 Millimeter großer Nachtfalter, der von Ende Juli bis Anfang September fliegt. In dieser Zeit legen die Weibchen zwischen 100 und 200 Eier in den Zweigen im oberen Kronenbereich der Eichen ab. Anschließend werden diese Gelege durch ein grau-grünes Sekret getarnt. Bereits im Herbst entwickeln sich kleine Jungraupen, die aber noch in der Eihülle überwintern.&lt;/p&gt;
 
 &lt;p&gt;Je nach Witterung schlüpfen aus diesen Eiern im darauffolgenden Frühjahr ab Mitte April bis Anfang Mai samtartig behaarte Raupen. Diese durchlaufen bis zur Verpuppung sechs Entwicklungsstadien, wobei sie jedes Mal ihre alte Haut abwerfen. Ab dem dritten Stadium werden die typischen weißen Gifthaare entwickelt. Nachts begeben sie sich zum Fressen an junge Eichenblätter. Dabei ziehen sie in den namensgebenden „Prozessionen“ den Baumstamm entlang. Ab dem vierten Stadium, etwa Mitte Juni, halten sich die Raupen tagsüber in Gespinstnestern im Ast- und Stammbereich auf. In den Gespinsten finden auch die Häutungen statt. Im fünften und sechsten Stadium hängen die Gespinste, die so groß wie ein Fußball werden können, mit behaarten Larvenhäuten und Kotabsonderungen gefüllt, an den Stämmen und Starkästen. Nach dem sechsten Stadium erfolgt Ende Juni bis Ende Juli je nach Witterung die Verpuppung. Nach einer Puppenruhe von drei bis fünf Wochen schlüpft im August der Falter.&lt;/p&gt;</description>
        <guid>/2026-05-20/1620/47190.html</guid>
        <pubDate>Thu, 07 May 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
    </item><item>
        <title>Der Tübinger Blumenschmuck ist eingepflanzt</title>
        <link>/2026-05-20/1620/47172.html</link>
        <description>&lt;p&gt;Grüne Süßkartoffel, weiße Prachtkerze, orange Hängebegonie und rote Drachenbegonie: Der Tübinger Blumenschmuck wird auch in diesem Jahr wieder farbenfroh. Rund 2.900 Pflanzen wurden dafür jetzt in die Blumenkästen und Blumenampeln eingepflanzt. Sie schmücken nach den Eisheiligen die Neckarbrücke, den Marktbrunnen, die Ammergasse, die Silberburg und die Haaggasse. Auch die Teilorte Bebenhausen, Weilheim, Bühl, Hirschau, Kilchberg, Unterjesingen, Pfrondorf und Hagelloch werden geschmückt.&lt;/p&gt;
 
 &lt;p&gt;Die Bietergemeinschaft der Tübinger Gärtnereien bestehend aus den Gärtnereien Kaipf, Schmid, Stephan und Vollmer pflanzen jedes Jahr den Blumenschmuck ehrenamtlich ein. Dafür ist im Vorfeld viel Arbeit nötig: Die Gärtnereien Kaipf und Stephan planen und kultivieren den Blumenschmuck vor – immer eine Mischung aus Neuheiten und insekten- und bienenfreundlichen, konventionellen Blumen. Die Gärtnerei Schmid stellt ihr Gewächshaus zur Verfügung. Circa einen Monat bevor der Schmuck aufgehängt wird, treffen sich die Gärtnereien und pflanzen zusammen mit den Stadtgärtnerinnen und Stadtgärtnern die Gefäße an. Bis sie aufgehängt werden, befinden sie sich im beheizbaren Foliengewächshaus, um sie an die Bedingungen im Freien zu gewöhnen.&lt;/p&gt;</description>
        <guid>/2026-05-20/1620/47172.html</guid>
        <pubDate>Wed, 06 May 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
    </item><item>
        <title>Neues Angebot in der „Bibliothek der Dinge“: Balkon-PV-Installations-Set ausleihbar</title>
        <link>/2026-05-20/1620/47177.html</link>
        <description>&lt;p&gt;Die Stadtbücherei Tübingen erweitert ihr nachhaltiges Angebot. Ab sofort steht in der „Bibliothek der Dinge“ ein Balkon-PV-Installations-Set zur Ausleihe bereit. Damit können Bürger_innen selbst aktiv zur Energiewende beitragen und eine eigene Balkon-Photovoltaikanlage installieren.&lt;/p&gt;
 
 &lt;p&gt;Der kompakte Werkzeugkoffer enthält alle wichtigen Utensilien für die Montage einer kleinen PV-Balkonanlage, darunter eine Crimp-Hebelzange, eine Abisolierzange, zwei Solar-Montage-Schlüssel sowie eine leicht verständliche Anleitung. Mit etwas handwerklichem Geschick lässt sich damit eine Anlage eigenständig zu Hause installieren.&lt;/p&gt;
 
 &lt;p&gt;Für die Ausleihe wird ein gültiger Leseausweis der Stadtbücherei benötigt. Diesen kann man gegen Vorlage eines Ausweisdokuments beantragen. Die Ausleihfrist beträgt in der Regel 14 Tage. Sofern keine Vormerkung vorliegt, ist eine Verlängerung möglich. Die Ausleihe erfolgt bequem vor Ort über den 24-Stunden-Schrank im Eingangsbereich der Stadtbücherei. Vormerkungen sind über den Online-Katalog möglich.&lt;/p&gt;
 
 &lt;p&gt;Mit dem neuen Balkon-PV-Installations-Set erweitert die Stadtbücherei ihr Angebot der „Bibliothek der Dinge“. Das Ziel besteht darin, Ressourcen zu schonen und nachhaltiges Handeln im Alltag zu fördern – ganz nach dem Prinzip „Leihen statt Kaufen“.&lt;/p&gt;
 
 &lt;p&gt;Die dem Set beiliegende Anleitung wurde von der Stabsstelle Umwelt- und Klimaschutz der Universitätsstadt Tübingen in Kooperation mit den Tübinger PV-Mentor_innen erarbeitet. Bei Fragen rund um Photovoltaik und Installation können sich Interessierte ergänzend an die ehrenamtliche Beratungsgruppe wenden (E-Mail &lt;a href="mailto:tuebingerpvmentoren@posteo.de"&gt;tuebingerpvmentoren@posteo.de&lt;/a&gt;). Die Beratung ist kostenlos und unabhängig.&lt;/p&gt;
 
 &lt;p&gt;&lt;a href="/2026-05-20/stadtbuecherei"&gt;www.tuebingen.de/stadtbuecherei&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
        <guid>/2026-05-20/1620/47177.html</guid>
        <pubDate>Wed, 06 May 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
    </item><item>
        <title>Passant_innen und kommunaler Ordnungs- und Vollzugsdienst retten Entenküken</title>
        <link>/2026-05-20/1620/47178.html</link>
        <description>&lt;p&gt;Am Stauwehr nahe der Westbahnhofstraße kam es kürzlich zu einem Einsatz der etwas flauschigeren Art: Acht Entenküken gerieten dort in eine missliche Lage – und sorgten für spontane Hilfsbereitschaft bei aufmerksamen Passantinnen und Passanten. Mit beherztem Einsatz wurden die kleinen Abenteurer aus dem Wasserbereich gerettet und zunächst in Sicherheit gebracht. Die gute Tat hatte jedoch einen unerwarteten Nebeneffekt: Durch den Kontakt mit Menschen erkannten die Enteneltern ihren Nachwuchs anschließend nicht mehr als den eigenen. Für die Küken bedeutete das: Allein auf sich gestellt am Wehr – keine gute Ausgangslage für den Start ins Entenleben.&lt;/p&gt;
 
 &lt;p&gt;Zum Glück ließ professionelle Unterstützung nicht lange auf sich warten. In Abstimmung mit dem Tierheim Tübingen haben Mitarbeiter_innen des Kommunalen Ordnungs- und Vollzugsdienstes die acht Schützlinge vorsichtig in einer Transportbox untergebracht, warm eingepackt und sicher ins Tierheim gebracht. Dort wurde direkt nach der besten Lösung für die weitere Versorgung gesucht. Und die ließ nicht lange auf sich warten: Noch am selben Tag ging es für die Küken weiter in eine Wildtierauffangstation nach Schorndorf. Dort werden sie nun mit viel Fachwissen, Erfahrung und Fürsorge großgezogen. Ziel ist es, die kleinen Enten so fit zu machen, dass sie später wieder selbstständig durchstarten können.&lt;/p&gt;</description>
        <guid>/2026-05-20/1620/47178.html</guid>
        <pubDate>Wed, 06 May 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
    </item></channel>

</rss>
