Tübingen zeigt Flagge für den Frieden
Pressemitteilung vom 30.06.2026
Auch Tübingen zeigt Flagge gegen Atomwaffen, wenn die „Mayors for Peace“ („Bürgermeister für den Frieden“) wie jedes Jahr am 8. Juli ihren Flaggentag begehen. Vor dem Rathaus am Tübinger Marktplatz weht deshalb am Mittwoch, 8. Juli 2026, die Flagge des weltweiten Bündnisses als Zeichen für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen.
„Tübingen kann die Kriege dieser Welt nicht beenden und keine Abrüstungsverträge schließen. Aber wir können sichtbar machen, wofür wir stehen: für Völkerrecht, Verantwortung und ein friedliches Miteinander“, sagt Oberbürgermeister Boris Palmer. „Frieden beginnt im Respekt, im Zuhören und in der Bereitschaft, Konflikte ohne Feindbilder auszutragen.“
Am Flaggentag erinnern die „Mayors for Peace“ an ein Rechtsgutachten des Internationalen Gerichtshofes in Den Haag vom 8. Juli 1996. Dieser stellte fest, dass die Androhung des Einsatzes und der Einsatz von Atomwaffen generell gegen das Völkerrecht verstoßen.
Die Organisation „Mayors for Peace“ wurde 1982 durch den Bürgermeister von Hiroshima gegründet. Das weltweite Netzwerk setzt sich vor allem für die Abschaffung von Atomwaffen ein, greift aber auch aktuelle Themen auf, um Wege für ein friedvolles Miteinander zu diskutieren. Mehr als 8.500 Städte und Gemeinden in 166 Ländern und Regionen gehören dem Netzwerk „Mayors for Peace“ an, darunter über 900 Kommunen in Deutschland.