Die Stadtverwaltung übernimmt 21 Auszubildende im Kita-Bereich
Pressemitteilung vom 21.07.2026
33 Auszubildende haben erfolgreich ihre Ausbildung abgeschlossen, fünf weitere werden im Laufe des Jahres ihre Ausbildung beenden. 21 von ihnen konnte die Universitätsstadt Tübingen für sich gewinnen und übernehmen. Sie haben Abschlüsse in verschiedenen Ausbildungsgängen erworben, darunter die Praxisintegrierte Ausbildung (PiA), das Berufspraktikum im Anschluss an die schulische Ausbildung, der Anpassungslehrgang sowie die Ausbildung zur/zum Jugend- und Heimerzieher_in.
„Sie haben sich mit Ihrer Ausbildung für eine sinnstiftende Tätigkeit entschieden. Sie werden für Kinder und junge Menschen da sein, die Ihre Unterstützung, Ihren Zuspruch, die Halt und Orientierung brauchen. Dafür danke ich Ihnen und freue mich besonders, dass wir 21 neue Kolleg_innen im Team Tübingen begrüßen dürfen. Ich wünsche Ihnen und auch allen anderen alles Gute für Ihren beruflichen Lebensweg“, sagt Sozialbürgermeisterin Dr. Gundula Schäfer-Vogel.
„Dass wir das zweite Jahr in Folge so viele Auszubildende übernehmen können, ist großartig“, sagt Holger Chemnitz, Leiter des Fachbereichs Bildung, Betreuung, Jugend und Sport. „Es spricht dafür, dass wir als Stadtverwaltung auf einem konstant sehr hohen Niveau ausbilden und ein attraktiver Arbeitgeber sind. Mich freut es sehr, dass die angebotenen Ausbildungsgänge so großen Anklang finden.“
Das Berufspraktikum, auch Anerkennungsjahr genannt, ist ein verpflichtender Teil der Erzieherausbildung in Deutschland. Es schließt an die schulische Ausbildung an und dient dazu, die erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten in der Praxis zu vertiefen und zu festigen. Während des Berufspraktikums arbeiten angehende Erzieher_innen in sozialpädagogischen Einrichtungen und werden dabei von Fachkräften begleitet. Die PiA-Ausbildung und die klassische Erzieherausbildung sind zwei verschiedene Wege, um Erzieher_in zu werden. Der Hauptunterschied liegt im Ablauf: Bei PiA wechseln sich Theorie und Praxis von Anfang an ab, während die klassische Ausbildung eine schulische Phase und anschließend ein Berufspraktikum vorsieht. Der Direkteinstieg Kita ist eine verkürzte Form der praxisintegrierten Ausbildung zur sozialpädagogischen Assistenz (PiA SPA). Dabei besteht die Möglichkeit, parallel zur Ausbildung auch den Abschluss als Erzieher_in zu erwerben. Der Anpassungslehrgang ermöglicht Menschen, die eine pädagogische Ausbildung im Ausland erworben haben, ihre Fähigkeiten und Kenntnisse in Deutschland zu festigen.
Zum neuen Ausbildungsjahr im September starten 47 neue Auszubildende in den verschiedenen Ausbildungsgängen. Interesse geweckt? Dann direkt informieren und bewerben unter www.team-tübingen.de.