Wie demokratisch ist Tübingen? Vorstellung einer Analyse der Universität im Rahmen der TAKT Demokratiekonferenz
Pressemitteilung vom 23.10.2026
Wie steht es um die demokratische Kultur in Tübingen? Wo liegen Herausforderungen, welche Ressourcen gibt es bereits und welche Handlungsmöglichkeiten ergeben sich daraus? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die diesjährige Demokratiekonferenz von TAKT – Tübingen aktiv gegen Diskriminierung. Dazu sind alle Interessierten herzlich eingeladen
am Freitag, 6. November 2026, 17 bis 19 Uhr,
bei adis e.V., Bismarckstraße 136, 72072 Tübingen.
Das Institut für Rechtsextremismusforschung (IRex) der Universität Tübingen hat im Auftrag von TAKT die demokratische Kultur, Herausforderungen und vorhandenen Ressourcen der Stadt untersucht. Bei der Demokratiekonferenz stellt das Forschungsteam zentrale Ergebnisse und Handlungsempfehlungen vor. Die Analyse wird ab dem 6. November online veröffentlicht unter www.takt.online/2026/10/20/situations-und-ressourcenanalyse/.
„Die Analyse zeigt, wie viel Engagement für Demokratie und Zusammenhalt in Tübingen vorhanden ist. Zugleich benennt sie die Herausforderung, Menschen zu erreichen, die bislang weniger in die bestehenden Netzwerke eingebunden sind. Bei der Demokratiekonferenz möchten wir unterschiedliche Erfahrungen hören und gemeinsam besprechen, wie wir Beteiligung stärken können“, sagt Mihriban Şahin, Leiterin der Stabsstelle Gleichstellung und Integration der Universitätsstadt Tübingen.
Demokratie lebt von Beteiligung. Deshalb sind anschließend alle Interessierten eingeladen, sich einzubringen und mitzudiskutieren: Was erkennen sie in den Ergebnissen wieder? Welche Ansätze können Beteiligung und Zusammenhalt in Tübingen stärken? Und welche nächsten Schritte ergeben sich daraus für die Arbeit von TAKT? Die Veranstaltung ist kostenfrei. Die Räume sind ebenerdig zugänglich, es gibt eine Toilette für alle.
TAKT – Tübingen aktiv gegen Diskriminierung wird seit 2018 als lokale Partnerschaft für Demokratie im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. Federführendes Amt ist die Stabsstelle Gleichstellung und Integration der Universitätsstadt Tübingen. Der Verein adis e.V. ist für die Koordination und fachliche Begleitung zuständig und berät die Akteur_innen bei der Umsetzung ihrer Projekte.